Infos über Jávea

Jávea (Xàbia)


Geografie

Xàbia liegt an einer etwa 3 km langen Bucht zwischen dem Cabo de San Antonio im Norden und dem Cabo de la Nao im Süden nebst einem kurzen Küstenabschnitt weiter südwestlich davon. Der Küstenverlauf zeigt im nördlichen Abschnitt einen etwa 6 km langen, flachen und steinigen Strand, in dem sich bei Arenal eine etwa 250 m lange, halbkreisförmige Bucht mit Sandstrand befindet. Der südliche Abschnitt des Küstenverlaufs ist von steilen Felsen geprägt, in die sich die kleinen Badestrände Cala Sardinera, Cala Barraca/Portitxol, Cala Ambolo und Cala Granadella einschneiden. Nördlich von Xàbia, im botanischen Schutzgebiet der Region Valencia erhebt sich der 753 m hohe Montgó, eingelagert im Parque natural del Macizo del Montgó. Zum Landesinneren hin erstrecken sich weitläufig Obst- und Weingärten. In Xàbia mündet der Riu Gorgos, der, im Sommer meist trockenliegend, in der Nähe von Benichembla entspringt.
Zu erreichen ist Xàbia über die Autobahn AP7 / E15. Von Süden kommend nimmt man die Ausfahrt 63 (Benissa/Teulada) und von Norden kommend die Ausfahrt 62 (Ondara/Dénia/Xàbia). In beiden Fällen fährt man anschließend über die Nationalstraße (Carretera Nacional) N-332 und die Landstraße der Comunidad Valenciana CV 734 zur Stadt. Zum Flughafen Alicante sind es 100 km, bis zum Flughafen Valencia 121 km.



Klima

Durch seine einzigartige Lage zählt das Klima in Xàbia zu den besten der Erde. Von wenigen Ausnahmen abgesehen werden weder sehr hohe, noch sehr niedrige Temperaturen gemessen. Selbst im Januar beträgt die durchschnittliche Tagestemperatur noch 16 Grad Celsius. Die Wassertemperatur des Mittelmeeres beträgt im Sommer angenehme 25 Grad. Zwei bis vier Regentage im Monat sind der Durchschnitt, allerdings sind auch Trockenperioden von 10 bis 12 Wochen keine Seltenheit.



Wirtschaft

Typisch für Trockengebiete ist der Anbau von Oliven, Johannisbrot, Weintrauben, Weizen und Mandeln. Im 19. Jahrhundert erreichte die Herstellung und der Handel von Rosinen ihren Höhepunkt. Durch moderne Bewässerungsanlagen ist es heute möglich, auf Plantagen in großem Rahmen Orangen zu bewirtschaften.
Die Fischerei ist von großer einheimischer Bedeutung, ca. 20 Fischerboote kehren täglich vom nächtlichen Fang in den Hafen zurück. Allerdings hat sich der Fischereihafen im Zuge des Tourismus seit Beginn der 60er Jahre zugunsten eines Yachthafens verkleinern müssen.
Der Anteil an Industrie in Xàbia ist unbedeutend, dagegen bildet der Tourismus wie in allen Orten entlang der spanischen Mittelmeerküste einen großen Anteil am Einkommen der Bevölkerung. Darüber hinaus haben sich zahlreiche Engländer, Deutsche und Schweizer dauerhaft in Xàbia niedergelassen. Sie bilden das Publikum für die große Anzahl an Restaurants, Cafés und Bars.
Neben spanischen Supermärkten siedeln sich zunehmend deutsche Lebensmittelketten an.